Während die Hauptstadt Wellington eher eine smarte Provinzstadt mit Parlament und kleinem Hochhausviertel ist, hat Auckland das, was man Großstadtfeeling nennen würde. 

Umgeben von Wasser, die Stadt mit 100.000 Booten. Häfen rings herum. Und dazwischen Wolkenkratzer und das höchste Gebäude der südlichen Hemisphäre – der Sky Tower, das markante Wahrzeichen der Stadt. 

   
 Den ersten Tag verbrachten wir damit in der Outlet-Mall nochmal etwas zu shoppen, ehe wir den Campingplatz außerhalb der Stadt bezogen und unseren Camper schon mal etwas aufräumten. Der Wetterumschwung war vollbracht, denn nachmittags war die Sonne dann wieder wie gewohnt da und der Regen endgültig davongezogen.

Am Abend kochten wir nochmal Korma und trafen noch ein Paar aus Berlin mit denen wir uns nett unterhielten. Olivias Essenstick hält derweil an, sie weigert sich hartnäckig und macht uns die letzten Tage damit ein wenig schwer.

Am nächsten Morgen ging es dann Downtown. Zuvor mussten wir aber knapp 1,5 Stunden Bus fahren, was hier kein Spaß ist. Eng und voll war der Bus, selbst den Kinderwagen mussten wir zunächst auf den Schoß nehmen. Und dann die Rushhour, statt 51 Min wurden es 90. Olivia war müde und quengelte, schlief dann Gott sei dank die letzten 30 Min ein.
Zunächst spazierten wir über den Campus, es war Orientierungswoche und dementsprechend viel los. Weiter ging es in die Art Gallerie. Philipp war dort schon mit Olivia, also nur ein kurzer Abstecher für uns drei. 

  
Der nächste Halt war ein Spielplatz in der Stadt. Zwei oder drei Schulklassen in Uniform bevölkerten den Platz und tobten. Genau richtig für Olivia es gab was zu sehen!

   Dann der obligatorische Sushi Stopp und ein langer Spaziergang zu einer Einkaufsstraße die im Reiseführer angepriesen war aber für die der Weg nicht lohnte – Ponsonby Road. Also ein nettes Café suchen und nach einer kurzen Pause zurück ins Zentrum. Einmal die Queenstreet runter und dann zum Hafen. Eigentlich wollten wir dort richtig Essen gehen, fanden dann aber den Platz bei den Silos, Musik, Essenswagen und chillige Atmosphäre. Also ab auf die Wiese. Zu uns gesellte sich noch eine deutsche Familie mit sechs Monate alten Baby und drei Jahre altem Jungen. Man könnte auch meinen, niemand mit Kind ist mehr in Deutschland!

  
  Die Busfahrt zurück war etwas entspannter als die Hinfahrt, trotzdem waren wir alle drei müde und gingen fast sofort ins Bett. Die Stadt kann auch anstrengend sein…..!

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