Der Regen wollte einfach nicht aufhören, passte aber gut zu unserer einstündigen Fahrt durch den Regenwald. Das Ziel war klar und liegt diesmal dankbarer Weise nur wenige Meter neben der Straße, der größte Baum Neuseelands. Tane Mahuta – der Gott des Waldes. Doch bevor der Waldgott dran war, hatte Olivia noch ein Date mit dem Gott des Schlafens. Pünktlich zu einer kleinen Regenpause wachte sie dann doch noch auf und wir liefen zunächst durch eine Art Schuh-Waschanlage um mögliche Bakterien und Keime, die den empfindlichen Kauri Bäumen schaden könnten, von unserem Schuhwerk zu entfernen.

Ein paar Meter auf einem Holzsteg und schon stand er da, Tane Mahuta. Ein Foto kann leider nicht das wiedergeben was man empfindet, wenn man vor einem solchen Baumriesen steht. Ein Maori kam noch als Führer einer Touristengruppe vorbei und sprach eine Art Segen in Maori, es hatte wieder angefangen zu regnen und er stand mit langen nassen Haaren und einem Mantel bis zur Erde dort und wirkte wie der Beschützer des über 2000 Jahre alten Baumes. Den Regen, der auf ihn herab prasselte kommentierte er nur zu den unter Schirme gekauerten Touristen mit: “Nur Wasser, die Quelle allen Lebens”, wie passend vor der Kulisse!

   
    
 Zurück durch den Regenwald blieben wir heute auf der Straße und fuhren die ganze Strecke bis kurz vor Auckland. Einen Zwischenstopp zum späten Mittag nutzten wir um uns für die nächsten zwei Tage in ein Hotel einzubuchten. Nicht noch alles durchnässen so kurz vor dem Ziel. So kann dann Olivia auch mal wieder  krabbeln und spielen im Zimmer. 

Die Whangaparaoa Lodge hat zurecht exzellente Bewertungen, es ist ein tolles Hotel mit viel Platz. Terasse überdacht mit Meeblick, so überstehen wir den Regentag bestimmt und spätestens Mittwoch soll dann die Sonne wieder scheinen!

   
 

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